Implantate

Kein automatischer Austausch der Implantate nötig

 

Immer wieder werden Berichte über einen alle zehn Jahre notwendigen Austausch der Implantate bekannt. Dies ist wissenschaftlich unkorrekt. Die Brustimplantate können bei guter Lage ein Leben lang halten. Ein willkürlicher Austausch birgt nur unnötige Risiken für die Patientin. Sollte es notwendig sein, ist ein Austausch nur bei Problemen (zB. Kapselfibrose) sinnvoll.

 

Weltweite Statistiken zeigen, dass im Laufe eines Lebens 1,4 Brustimplantate nötig sind. Diese Zahl bedeutet, dass manche Patientinnen im Laufe ihres Lebens ein weiteres Implantat ausgetauscht erhalten, viele aber nicht. So kontrolliere ich zB. Patientinnen, die Brustimplantate seit 30 Jahren komplikationslos vertragen. Das Schöne dabei ist, dass praktisch keine Frauen auch im höheren Alter auf Ihre wohlgeformte Brust verzichten wollen.

Thema minderwertige Implantate

Meine Patientinnen können beruhigt sein: Von mir wurden niemals die nun als gefährlich eingestuften französischen PIP- oder Rofil-Brustimplantate verwendet.
Meine Philosophie bedeutet: Nur höchste Qualität in der Behandlung und bei den verwendeten Materialien! Das ist immer aufwendiger, immer teurer als der vermeintlich leichtere und billigere Weg, aber meine Patientinnen haben nur die beste Therapie verdient!

Silikon

Weltweit haben alle wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Silikon gezeigt, dass dieses Material weder rheumatologische Erkrankungen noch Brustkrebs erzeugen kann. Silikonimplantate gibt es bei über einer Million Frauen weltweit seit über 30 Jahren und wenn auch nie ein absolut perfektes Implantat erzeugt werden kann, so handelt es sich um die derzeit besten und bestuntersuchten Materialien, die uns zur Verfügung stehen. Insbesondere ist die Konsistenz von Silikon der natürlichen Brust am nächsten.


Viele aktuelle Studien zeigen, dass Frauen mit Brustimplantaten eine geringere Rate an Brustkrebs haben als solche ohne Vergrößerung. Dafür werden zwei Faktoren verantwortlich gemacht: 1. Besseres Abtasten der Brust durch das darunterlegende Implantat, 2. Bessere Abwehrlage durch Silikonimplantate, die das Immunsystem anregen.

Eigenfett zur Brustvergrößerung

Es gibt - leider - keine Möglichkeit, die Brust massiv mit Eigenfett zu vergrößern! Obwohl es immer wieder Hinweise in den Medien gibt, entstehen durch das Eigenfett (das wegen der Menge nicht anheilen KANN) Öl-Zysten, die später herausoperiert werden müssen. Die einzige wirksame Technik hat Dr. Coleman aus New York entwickelt: Er vergrößert die Brust mit hunderten winzigen Eigenfettinjektionen. Ein extrem langwieriges und auch teures Verfahren, das allerdings auch nur wenig Volumenzunahme erlaubt.

Brustvergrößerung mit Macrolane® vom Markt genommen

ENDLICH, denn ich warne seit 2008 davor.
Ich empfehle die Brustvergrößerung mit dem Injektionsmittel Macrolane® nicht. Meine Argumente sind logisch und nachvollziehbar:

 

1) Es gibt dabei eine sehr hohe Rate von Verkapselungen, die danach manuell aufgedrückt oder abpunktiert werden müssen.

2) Das Ergebnis ist nicht dauerhaft und es ist mit hohen Kosten von mehreren tausend Euro pro Jahr zu rechnen, nur um das Ergebnis zu halten.

3) Niemand kann voraussagen, wie sich das Material oder die Kapsel über Jahrzehnte verhalten wird. Wie sieht dann eine Mammographie aus? Ist die Mammographie dann auch aussagekräftig?

4) Ein Brustimplantat kann ich jederzeit einfach entfernen, bei einem diffusen Injektionsmaterial ist dies nicht der Fall – es kann praktisch nicht entfernt werden.

5) Um ein gutes Ergebnis einer Brustvergrößerung zu erzielen, benötigt man im Schnitt 290 Milliliter je Seite wie bei einem anatomischen Implantat – eine solche Menge ist weder mit Eigenfett noch mit Hyaluroninjektion zu bekommen.
 

Dies ist einfach mein Beweis, dass ich nur das, was ich auch innerlich vertreten kann (unabhängig von der aggressiven Werbung, die es für Macrolane® gab), für meine Patientinnen empfehle!

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