Die Techniken

* Circumvertikale Short scar-Technique :
Diese neue Technik haben wir am Kongress der Österreichischen und Deutschen Plastischen Chirurgen erfolgreich vorgestellt. Unsere Methode reduziert die Schnitte auf Senkrecht und um den Warzenhof, ohne dass senkrecht zuviel Haut bestehen bleibt. Dabei muss auf das Ergebnis einige Monate gewartet werden, da sich die Haut der Form erst anpasst.

* Brink-Technik: Bei bestimmten Patienten ist eine spezielle Operationstechnik der Bruststraffung mit Narben nur um den Warzenhof möglich. Eine notwendige Fältelung der umgebenden Haut vergeht in einigen Monaten. Diese Methode eignet sich nur für gering erschlaffte Brüste oder in Kombination mit einem Implantat.

* T-Technik: Die Schnitte liegen dabei um den Warzenhof, horizontal in der Falte unter der Brust und vertikal dazwischen, also wie ein umgekehrtes "T". Da die Schnitte sehr lang sind und ich mit der Kurznarbentechnik sehr gute Erfolge habe, verwende ich diese Technik seit über 15 Jahren nicht mehr! Bei der Brustverkleinerung wird neben Haut auch Brustgewebe entfernt, während bei der Bruststraffung lediglich Haut entfernt wird. In einigen Fällen, wenn die Brust nicht nur schlaff ist, sondern auch wenig Volumen hat, ist gleichzeitig mit der Bruststraffung ein Brustimplantat zur Vergrößerung sinnvoll.

Es ist wichtig zu bedenken, dass beide Brüste immer asymmetrisch sind. Obwohl versucht wird den Unterschied zu minimieren, sind nach erfolgreicher Operation Seitenunterschiede nur natürlich. Meist wird der Eingriff nur einmal im Leben durchgeführt, denn obwohl die Brust schlaffer wird, bildet sich die entfernte Haut nicht nach.

 

Weder Brustverkleinerung noch Bruststraffung beeinflussen das Risiko für Brustkrebs. Ab dem 35. Lebensjahr sollten Sie vor der Operation eine Mammographie (Brust-Röntgen) beim Röntgenfacharzt durchführen lassen. Auch nach dem Eingriff sollten Sie sich regelmäßig vorbeugend untersuchen lassen. Bei meiner circumvertikalen Technik bleiben die meisten Anschlüsse der Brustdrüse zur Brustwarze bestehen, deshalb wird die Stillfähigkeit meist erhalten. Da auch einige winzige Nerven durchtrennt werden müssen, kann sich die Sensibilität der Brustwarze ändern.

Kriterien zur Brustverkleinerung

Bei der Brustverkleinerung sind zwei Kriterien von Bedeutung:


1. Die Modellierung einer symmetrischen Brust unter Berücksichtigung der Proportionen des gesamten Körpers.

2. Eine möglichst unauffällige und geringe Narbenbildung – die sogenannte Kurznarben-Technik.
 
Die einzige Möglichkeit einer Verkleinerung der Brust ist die operative Entfernung von Teilen des Brustgewebes. Bei der so genannten "Mammareduktion" werden Drüsengewebe und Teile der Haut auf jeder Brustseite entfernt. Der Eingriff selbst erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. Als Operationstechniken stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Sollen größere Mengen des Drüsengewebes und der Haut entfernt werden, erfolgt die Schnittführung an der Unterseite der Brust in Form eines umgedrehten "T".

In den letzten Jahren verwende ich jedoch fast ausschließlich meine modifizierte "Circumvertikale Technik". Der Schnitt erfolgt hierbei von der Brustwarze senkrecht zur Falte unter der Brust. Überschüssige Haut und Gewebeteile werden im unteren Brustbereich abgetragen. Der querverlaufende "T"-Schnitt im Bereich der unteren Brustumschlagsfalte entfällt bei dieser Technik. Da die Haut eine starke Schrumpfungstendenz hat, glättet sich auch der senkrechte Schnitt innerhalb von drei bis sechs Monaten, sodass mit dem Endergebnis erst nach einigen Monaten zu rechnen ist. Dafür bietet diese Methode aber das langfristig schönere Ergebnis sowohl von der Form her als auch von den unauffälligeren Narben im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.

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