Botulinus Toxin
Botulinus Toxin

B o t o x®   g e g e n  M i m i k f a l t e n   i m   G e s i c h t

 

Die Injektion mit Botulinus Toxin ist die effektivste Methode um ambulant Falten der Stirne, Zornesfalten, Augenregion teilweise auch Unterlider und Kinn zu korrigieren.

Regionen der besten Wirkung sind:

 

Die Zornesfalten:

 

wenn ich hier Botox injiziere, stellt dies zwei Muskelgruppen ruhig, die die Brauen nach innen ziehen. Es wird so die Zornesfalte geglättet. Wenn die Zornesfalten jedoch sehr tief sind, kombiniere ich die Behandlung mit einer Unterfütterung mit Hyaluronsäure. Dies ersetzt fehlendes Unterhautgewebe und muss aber meist nicht wiederholt werden. Eine besondere Wirkung erziele ich dadurch, dass durch die Entspannung der Muskulatur die Brauen nach oben und 1-2 Millimeter seitlich versetzt werden. Dies wird von der Umgebung als entspanntes und offenes Aussehen bemerkt.

Die Stirnfalten :  hier wird oft viel falsch gemacht. Fast an jeder Ecke erhält man heute Botox Injektionen, manchmal aber auch in mässiger Qualität. Wenn nämlich zuviel Botox im äußeren Teil der Stirne injiziert wird, so sind die Stirnheber blockiert und die Brauen sinken ab. Das zu vermeiden, ist wichtig bei der Injektion der Stirne.

 

Die Krähenfüsse:

 

vor allem viele kleine Falten, die sich besonders beim Lachen ausprägen, können verbessert werden. Eine vollkommene Korrektur ist manchmal nicht möglich, da ja die Kiefermuskeln nicht blockiert werden, sondern nur der Ringmuskel um die Augen. Wenn aber deutliche Tränensäcke vorhanden sind, so muss Botox nur weit aussen injiziert werden, sonst würden diese verstärkt. Der Grund dafür ist, dass der Ringmuskel ja auch die Tränensäcke zurückhält.

 

Das Runzelkinn:

 

seit einigen Jahren habe ich den positiven Effekt auf störende quere Kinnfalten oder die runzelige Kinnregion entdeckt. Hier reichen kleine Mengen an Botulinus Toxin für ein ausgezeichnetes Ergebnis. Zuviel könnte nämlich die Mundbewegung einschränken.

 

Die Hasenfältchen oder "Bunny Lines":

 

liegen am Nasenrücken und verursachen diese kleinen Fältchen, wenn die Nase gerümpft wird. Zwei kleinste Injektionen reichen zur Korrektur. Keine Angst vor den kleinen Stichen ich verwende dazu die dünnsten Nadeln der Welt und vorher einfach mit Lokalanästhetischer Salbe eincremen! Die Dosis macht das Gift - jede Zigarette wäre schädlicher. Die von mir meist verwendete neuere Substanz Dysport® hat nach unserer Erfahrung eine länger anhaltende Wirkung.

 

Das schöne an der Botox Behandlung ist, dass je länger die Beghandlung dauert, detos besser ist das Ergebnis. Ich persönlich injiziere mir zum Beispiel seit 1997 Botulinus Toxin für meine Stirnfalte. Dies obwohl ich mich nicht als übermässig eitel empfinde, aber die Wirkung effizient, ist sehr angenehm - auch gegen ziehende Kopfschmerzen. Ich wurde noch nie auf ein unnatürliches Aussehen angesprochen. Der Gesichtsausdruck leidet in keiner Weise unter einer gut gemachten Behandlung... oft anders als man es aus den Medien erfährt...

 

Durch Injektionen mit Botulinus Toxin (Botox®, Dysport®) können wir heute Mimikfalten der Stirn, "Zornesfalten" und Krähenfüße effizient behandeln. Durch die Blockade bestimmter Muskelstränge werden diese Mimikfalten ohne Veränderung des Gesichtsausdrucks zum Verschwinden gebracht. Durch gezielte Injektionspunkte kann ich die Form und Stellung der Augenbrauen beeinflussen (siehe Selbsttest). Anfangs beträgt die Haltbarkeit ungefähr 3 bis 6 Monate. Nach häufigerer Injektion können die Intervalle verlängert werden. Es sind keine dauerhaften Nebenwirkungen von Botulinus Toxin bekannt.

 

 

B o t o x®   g e g e n  M i g r ä n e

 

Wenn Migräne durch Muskelspannung im Bereich der Stirne oder im Nacken ausgelöst wird, so hat Botulinus Toxin eine gute Wirkung. Dies weil die betroffenen Muskeln entspannt werden. Viele meiner Patienten kommen deshalb seit Jahren zu mir in die Praxis. Sie spüren dann ganz deutlich, wenn die Wirkung nachgelassen hat. Migräne sollte aber zuvor beim Neurologen abgeklärt werden und Botox® ist meist ein Mittel, das eingesetzt wird, wenn andere nicht gewirkt haben. In jedem Fall hat man aber die Glättung der Zornesfalten und wenn es nicht den gewünschten Effekt hat, wird einfach die Behandlung nicht wiederholt.

 

B o t o x®   g e g e n  ü b e r m ä s s i g e s  S c h w i t z e n  -  H y p e r h i d r o s e

Hyperhidrose, wie übermässiges Schwitzen latenisch heisst, ist vom unwillkürlichen Nervensystem (vegetatives Nervensystem) verursacht. Es werden dabei unwillkürlich zuviele Nervensignale an die Schweisdrüsen gesendet. Dadurch schwitzt man an bestimmten Stellen zuviel. Dies ist besonders in der Öffentlichkeit sehr unangenehm. Ich habe schon Manager erfolgreich behandelt, die drei gleiche Sakkos für Vorträge mitnahmen, und diese regelmässig durchschwitzten!

Mit Botulinus Toxin blockiere ich die Überleitung zwischen Nerv und Schweissdrüse. Die Drüse arbeitet ohne Nervenimpuls nicht - so einfach ist das. Für manche Patienten mit jahrelangen Problemen ist das wie ein Wunder. Die Behandlung ist kaum schmerzhaft und hält länger als die Botoxwirkung bei Falten an - meist zwischen mehreren Monaten bis zu einem knappen Jahr.

Wir haben in unserem Kompetenzzentrum auch ein internationales Workshop zur Hyperhidrose Behandlung mit Dysport ® erfolgreich durchgeführt.

Lieber Hr. Dr. Jungwirth,

 

es ist höchste Zeit mich bei Ihnen zu bedanken und vielleicht gleich die Möglichkeit nutzen ein wenig meiner Erfahrung den interessierten Migränepatienten mitzuteilen!

Seit meinem 21.Lebensjahr leide ich, vom Neurologen festgestellt, unter schwere Migräne. Die darauf folgenden sieben Jahren waren der Horror.

Keine Frage, jeder der derartigem Schmerz unterliegt, wird alles versuchen diesen zu vermeiden oder zumindest zu lindern. So war es auch bei mir, von A bis Z hatte ich jede Empfehlung der Neurologen befolgt, auf meine Ernährung geachtet, Tagesberichte geführt, Risiken vermieden und auf vieles ganz verzichtet - doch es half nichts!

War erstmal ein Anfall im Gange so wurde nach und nach die ganze Triptan-familie durchprobiert, mit dem oft traurigen Erwachen dass dieses eine mir nicht half, und so hielt der eine und der andere Anfall oft Tage und Nächtelang an. Dieser Kreis drehte sich bei mir oft Woche für Woche, Pflichtprogramm mehrmals im Monat und das Jahr für Jahr, wie viele Medikamente ich in diesen Jahren zu mir nahm, daran möchte ich gar nicht denken.

Irgendwann, nach Jahren der Qual gab ich die Hoffnung auf, ich fand mich kurz gesagt mit dem "Schicksal ab" und dass es keine Vorbeugung dafür gab ab.

Bis ich eines Tages im Deutschen Fernsehen eine Dokumentation über Botox gegen Migräne sah. Oh, da war sie wieder, die Hoffnung dass dieses Mittel vielleicht auch mir helfen konnte wuchs.

Hoffnungsvoll begab ich mich gleich darauf ins World Wide Web und fand damals als einen der wenigen Sie Herr Dr. Jungwirth. Ich erinnere mich noch genau an Ihre aufrichtigen Worte im Erstgespräch, nichts desto weniger wollte ich in Erfahrung bringen ob vielleicht mir diese Methode hilft und wie wir beide heute nach ein eineinhalb Jahren wissen: sie hilft mir!

Seither leide ich nicht mehr! Anfälle wie sie früher einmal waren fürchte ich nicht mehr. Dank Ihrer hervorragenden Arbeit und Ihrer gewissenhaften Auseinandersetzung mit den diversen Entstehungspunkten haben sich die Migräneanfälle in Häufigkeit und Intensität mehr als geschwächt :) in Wahrheit empfinde ich den nur mehr noch gelegentlichen Schmerz nicht mal mehr erwähnenswert.  

 

Vielen Dank lieber Herr Dr.Jungwirth

 

Mit freundlichen Grüßen

Manuela  W.

 

Ausgabe 6 Ausgabe 5 Ausgabe 4

Google Translation 1.3

Sitemap | Impressum

Update: August 2010