Klinik: 2 Tage (1 Nacht)
Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 90 Minuten
Anästhesie: Dämmerschlaf
Schmerzen: kaum,
anfangs taubes Gefühl der Wange
Schonung: 3 Wochen, gesellschaftsfähig
nach 10 Tagen
Verband: 5 Tage
Ergebnis: nach 3 Wochen
Z u s Ä t z l i c h e
I n f o r m a t i o n e n
Face lift (Gesichtsstraffung, Face- Neck-Conturing, Rhytidektomie)
Unter dem Begriff "Facelift" oder "Gesichtsstraffung" fasst man sehr unterschiedliche OP-Methoden der zu straffenden Gesichts- und Halsregion zusammen. Bereits 1906 wurde von dem deutschen Chirurgen E. Lexer erstmals eine Gesichtsstraffung durchgeführt. Damals wurde nur Haut entfernt und teilweise sogar Muskulatur durchtrennt, erst ab 1974 erkannte man bei der Gesichtsstraffung die Bedeutung der dünnen Bindegewebsmuskelschicht dicht unter der Haut als den eigentlichen Halteapparat der Haut dem so genannten SMAS (Superficial- Musculo- Aponeurotic System).
Indikation
Im Laufe des Lebens ist die Neubildung von elastischen und kollagenen Fasern altersbedingt reduziert. Haut und Unterhautgewebe des Gesichtes und des Halses verlieren an Elastizität und Haltevermögen - das Gewebe sinkt der Schwerkraft folgend ab. Ebenso erschlafft die Muskulatur. "Hängebäckchen" neben dem Kinn, erschlaffte Wangen, überhängende Nasen-Lippen-Falten, Faltenbildung am Hals mit sich abzeichnenden und auseinanderweichenden Muskelbändern, und abgesunkene Stirn- und Augenbrauenpartien sind die Folge. Bei diesen Anzeichen kann eine Gesichts- bzw. Halsstraffung für Frauen und Männer durchgeführt werden.
Im zentralen Gesichtsbereich zwischen Nase und Mund verbleiben gern tief eingesunkene Nasen-Lippen-Falten und Mundfältchen. Sie sind einem Face lift oft nicht vollständig zugänglich. Hier sind andere Behandlungsmethoden angezeigt. Eine Wiederholung der Straffungsoperationen ist möglich. Das ideale Alter für diesen Eingriff liegt zwischen 45 und 55 Jahren.
Sämtliche der folgenden gängigen OP-Methoden sind so konzipiert, daß möglichst wenig und vor allem später unauffällige Narben zurückbleiben und ein frisches, erholtes und nicht manipuliertes Aussehen des Gesichtes und Halses erreicht wird.
OP-Methoden
An unserer Klinik wird unter Anwendung der „Superwet Technik“ der zu straffende Gesichts Bereich mit Kochsalzlösung, angereichert mit einem Blutungshemmenden Medikament, unterspritzt. Der Vorteil dieser Technik liegt an der erleichterten und deutlich schonenderen Präparation des Gewebes, unter der Haut liegende Gefäße und Nerven werden deutlich seltener verletzt. Die Operationsdauer als auch die Regenerationszeit werden stark verkürzt. Diese Technik wurde an unserer Klinik entwickelt und erstmals in Europa angewendet. Die Operationsdauer als auch die Regenerationszeit stark verkürzen.
Mittlerweile habe ich hunderte von Patienten (Frauen und Männer!) mit dieser Technik operiert. Die kurze Erholungszeit, die Langzeitergebnisse und die Patientenzufriedenheit geben sprechen für sich – und für die Anwendung der "super – wett Technik".
SMAS-Facelift
Es ist das klassische Standard - Face - Hals Lifting, das am häufigsten angewendet wird und am effektvollsten durch eine Anhebung der Wangen – Halskontur wirkt. Bei der Operation wird die Haut und die darunter liegende Schicht aus Muskulatur, Binde- und Fettgewebe (Superficial- Musculo- Aponeurotic System, SMAS) gestrafft. Diese Schicht (SMAS) ist nicht zu verwechseln mit der noch tiefer liegenden mimischen Muskulatur. In der selben Sitzung kann die Halsregion – zum Beispiel im Fall des so genannten „Truthahnhalses“ („Turkey Gobbler“) durch eine Platysmaplastik, bei der die Halsmuskulatur gestrafft wird, korrigiert werden. Die gerafften Regionen werden mit Fäden befestigt, die Haut glatt gezogen und dann vernäht bzw. geklammert.
Stirnlift (Oberes Facelift)
Straffung der Stirn und ggf. der Schläfenregion mit Anhebung der Augenbrauen. Gleichzeitig oft Entfernung der Zornesfalten-Muskulatur an der Nasenwurzel. Hier können, je nach Haargrenze und Ausmaß des Hautüberschusses, entweder moderne endoskopische Verfahren (= unterirdisches Operieren über Minischnitte und Kontrolle über eine Kameraoptik) oder die „offene Technik“ angewendet werden. Der Narbenverlauf auch hier im Haar oder zumindest entlang der Haargrenze.
Mid-Facelift (Mittelgesichtsstraffiung)
Straffung der zentralen Gesichtspartie (obere Wangenregion) beispielsweise bei stark überhängenden Nasen-Lippen-Falten (Nasolabialfalten) und hängende Mundwinkel. Dieser Eingriff wird meist in Kombination mit einem Facelift durchgeführt.
Halslift
Straffung der Haut und der oberflächlichen Muskulatur des Halses nach oben und zur Seite. Die Narben liegen hinter dem Ohr und entlang der Haargrenze, ggf. auch vor dem Ohr und zusätzlich unterhalb des Kinns.
Endoskopisches Stirn-Lifting
Es ist die narbenärmste, aber auch schwierigste Technik. Der Arzt muß, ausgehend von der Haargrenze, nur kleine Schnitte von ein- bis zwei Zentimetern machen, um das Endoskop und andere Mini-Instrumente unter die Hautweichteile einzuführen. Jede Bewegung lässt sich auf dem Monitor nachvollziehen. Auf diese Weise kann das abgesackte Gewebe wieder nach oben verlegt werden. Vor allem Stirn und Braune lassen sich endoskopisch weitgehend narbenfrei liften
Schnitt Technik
Sie ist im Prinzip für alle bisher genannten Liftings gleich: Der Schnitt beginnt in Höhe der Schläfe, wird am Haaransatz entlang geführt, setzt sich an der Innenlinie des Ohres um das Ohrläppchen herum fort und endet hinter dem Ohr im behaarten Nackenbereich. Die Schnittführung liegt überwiegend an der Haargrenze, sodass eine auffällige Verziehung des Haaransatzes vermieden wird. Die Haare werden nicht rasiert, sondern im Schnittbereich nur zur Seite gekämmt.
Nach einem solchen Eingriff rechnet man mit einem "Verjüngungseffekt" von etwa 10 Jahren, Mimik und natürliche Fältchenbildung sollten jedoch erhalten bleiben. Ein "Maskengesicht" sollte unbedingt vermieden werden.
Der Operationseffekt bleibt, abhängig von der Lebensführung, etliche Jahre erhalten.
Wichtig zu wissen ist, daß die entfernte Haut nicht wieder nachwächst, durch die Straffungs Operation werden die bereits bestehenden Falten geglättet und eine erneute Faltenbildung deutlich vermindert.
Eine Nachoperation ist nach etwa 10 Jahren wieder möglich.
Nach dem Eingriff ist das Gesicht geschwollen, Blutergüsse, Blauverfärbungen im Wangen- ,Hals- und Mundwinkelbereich, Taubheitsgefühl und Schmerzen treten vorübergehend auf. Narben sind unauffällig und nach einiger Zeit, nicht mehr zu erkennen.
Operationszeiten von Dr. Jungwirth
Durch meine Erfahrung bei über 1500 Facelifts in über 16 Jahren und ein perfektes Operationsteam sind uns OP Zeiten möglich, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen brauchen. Dabei ist für uns wichtig, dass die Operationen in konzentrierter Atmosphäre und ohne Hektik ablaufen - fragen Sie gerne mein OP Team! Haben Sie aber auch bitte Verständnis dafür, dass ich nur wenige Eingriffe pro Tag durchführe, da ich für jeden meiner Patienten das beste Ergebnis verspreche. Die Operationen führe ich auch alle bis zur letzten Minute selbst durch.
- Super-Wet-SMAS-Minilift (Wange, Kinnlinie)
- Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 60 Minuten
- Super-Wet-SMAS-Facelift (Wange, Kinn, Schläfe)
- Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 80 Minuten
- Stirnlift (endoskopisch)
- Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 40 Minuten
- Hals-Fettabsaugung (Liposuction Hals)
- Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 30 Minuten
- Halslift
- Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 60 Minuten - Kombination Hals + Facelift ca 110 Minuten
Narkose
Wir wenden den tiefen Dämmerschlaf mit lokaler Betäubung (= Analgosedierung) an. Sie haben dabei einen hervorragenden eigenen Anästhesisten, der Sie vor dem Eingriff auch persönlich untersuchen und aufklären wird.
Es ist die Kombination mit anderen Eingriffen in einer Sitzung möglich z.B. Straffung der Ober- und Unterlider, Lippen- oder Faltenunterspritzung bzw. -Unterfütterung mit Fremd- oder Eigengewebe, Kinn- oder Wangenkorrekturen mit Implantateinlage etc.
Risiken
Selten sind Blutergüsse so stark, dass sie operativ entfernt werden müssen. Die Haare im Schläfen- Stirnbereich können kurzfristig ausfallen. Nekrosen, das Absterben der Haut durch eine schlechte Durchblutung, tritt vor allem bei starken Rauchern auf. Wulstige Narbenbildung (Keloide) ist Veranlagung. Es kann, vor allem bei unerfahrenen Chirurgen, zur Schädigung von Gesichtsnerven kommen. Im Allgemeinen sind aber die Risiken als sehr gering zu bezeichnen, wichtig ist allerdings die Ausbildung und die Erfahrung des Chirurgen und seines Teams.
Nachbehandlung
Körperliche Schonung für ca 3 Wochen,
die Fäden sind selbstausflösend,in den Haaren werden Klammern nach 10 Tagen entfernt.
Haar waschen nach 5 Tagen erlaubt.
Frühzeitige Lymphdrainage kann den Heilprozess unterstützen.
Die Schwellungen gehen nach 2 – 3 Wochen zurück.
Ein stationärer Aufenthalt ist ratsam (2-3 Tage) um Komplikationen, wie Nachblutungen, frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
Das Tragen einer kleinen Kompressionsbandage zur Unterstützung der gestrafften Gesichts- und Halskontur wird für ca. eine Woche empfohlen.
