Oberschenkellift

Das Oberarm- oder Oberschenkellift ist eine Operation, bei der überschüssige Haut und darunterliegendes Fett entfernt werden. Häufig, besonders nach stärkerer Gewichtsreduktion, leiden Patientinnen an überschüssiger Haut in den angesprochenen Regionen. Um die Haut zu entfernen, müssen Schnitte gesetzt werden, die Narben hinterlassen. Aus diesem Grund sind beide Eingriffe nicht immer angezeigt. Diese Operation wird einen Teil der Spannungsmarken der Haut (sogenannte Striae) im betroffenen Areal entfernen.


Oberschenkellift:
Beim Oberschenkellift wird schlaffe Haut an der Innenseite der Oberschenkel durch Fettabsaugung und einen Schnitt im Schritt entfernt. Dabei wird von einem Schnitt in der Leistenregion die innere Oberschenkelhaut gestrafft. Die Lage des Schnittes kann durch einen gewissen Zug nicht ganz in die Schrittfalte gelegt werden. Die Straffung der Oberschenkelhaut beschränkt sich auf die innere Region und geht – leider – nicht auf die Knie oder Oberschenkelaußenseite. Für diese ebenfalls oft erschlafften Hautregionen gibt es derzeit keine adäquate Straffungsoperation mit akzeptablem Narbenverlauf. Durch die Lage der Schnittführung in der Schamregion kommt es wegen der unsterilen Umgebung öfter zu einer etwas verzögerten Wundheilung. Zuviel Gehen sollte wegen des Wundverschlusses für die erste Zeit vermieden werden.

Klinik

Klinik: 2 Tage
Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca 50 Minuten
Anästhesie: Larynxmaske
Schmerzen: 10 Tage
Schonung: 4 Wochen
Verband: schwierig anzulegen
Ergebnis: dauerhaft nach 2 Monaten

Oberarmlift

Dieses ist nur bei sehr stark erschlaffter Haut der Oberarme sinnvoll, da auch die Narbe an der Innenseite der Arme störend sein kann. Das Oberarm- und Oberschenkellift ist eine Operation, bei der überschüssige Haut und darunterliegendes Fett entfernt wird. Häufig – besonders nach stärkerer Gewichtsreduktion leiden Patientinnen an überschüssiger Haut in den angesprochenen Regionen.

 

Um die Haut zu entfernen, müssen Schnitte gesetzt werden, die Narben hinterlassen. Aus diesem Grund sind beide Eingriffe nicht immer angezeigt. Diese Operation wird einen Teil der Spannungsmarken der Haut (sogenannte Striae) im betroffenen Areal entfernen. Häufig wird die Frage gestellt, wie lange das Ergebnis hält: Die entfernte Haut wird nicht nachwachsen, die bestehende Haut im Laufe der Jahre normal an Elastizität verlieren. Ein Großteil des Ergebnisses bleibt somit dauerhaft erhalten. Oberschenkel- bzw. Oberarmlift braucht üblicherweise nicht wiederholt zu werden.

Vorgehensweise:

Über einen Schnitt an der Innenseite des Oberarmes und manchmal in der Achsel wird überschüssige Haut dieser Region entfernt. Da ein Übergang zur normalen Unterarmhaut geschaffen wird, bleibt diese ab dem Ellenbogen in der Kontur unverändert. Das Oberarmlift sollte nur bei hohem Leidensdruck ausgeführt werden, da die Schnitte und Narben nicht ganz versteckt werden können. Sichtbare Narben könnten störender als die ursprüngliche Form sein. Ich bin, da es auch keine bessere Operationsmethode gibt, dem Oberarmlift gegenüber bewusst kritisch eingestellt. Allerdings habe ich in letzter Zeit auch einige sehr schöne Ergebnisse mit einem "Kurznarben-Oberarmlift" erzielt – dabei habe ich den Schnitt nur bis zum halben Oberarm ausgeführt. Man muss einfach im Einzelfall individuell entscheiden, ob es sinnvoll ist.

Klinik

Klinik: 2 Tage
Operationszeit von Dr. Jungwirth: ca. 50 Minuten
Anästhesie: LM-Narkose
Schmerzen: Ziehen für 10 Tage
Schonung: 4 Wochen
Verband: 2 Wochen
Ergebnis: sofort, Narben blassen ab in 1-3 Monaten

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