DR. JUNGWIRTH
ZUM THEMA
SCHÖNHEITSOPERATION
Ist die Zeit reif für
eine offene Diskussion?
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Sag ich’s oder sag ich’s nicht? Sag ich’s oder sag ich’s nicht? Diese Frage - im Zusammenhang mit einer Schönheitsoperation - beschäftigt meine PatientInnen seit dem Beginn meiner Praxis vor 16 Jahren in gleicher Weise. Ich würde mir ja wünschen, dass PatientInnen viel öfter darüber sprechen könnten, wie zufrieden sie mit ihrem verjüngten Aussehen sind – und was der wahre Grund dafür ist. Häufig sieht die Realität so aus, dass selbst der engste Familienkreis nicht eingeweiht wird. So bin ich oft die einzige Vertrauensperson, die von einer geglückten Operation wissen darf. Ich persönlich finde, dass auch in Österreich die Zeit reif dafür wäre, offen über einen Eingriff zu sprechen, wie es in den USA schon lange üblich ist. Schöne Zähne sind ja auch schon eine Selbstverständlichkeit geworden und niemand käme auf die Idee, seinen Zahnarzt zu „verleugnen.“ Eine dezente Brustvergrößerung oder -straffung wird man ebenso leicht verheimlichen können, wie z. B. eine gut gemachte Fettabsaugung. In manchen Fällen, wenn eine sehr deutliche Verbesserung des Aussehens zu erwarten ist, empfehle ich meinen PatientInnen ihre Umgebung einzuweihen. Es kann die Gerüchteküche so richtig zum Kochen bringen, wenn man sein gutes und um Jahre verjüngtes Aussehen nur auf eine Trink-Kur schiebt.... Andererseits nimmt man allen Klatschmäulern den Wind aus den Segeln, wenn man sich offen zu einem Eingriff bekennt. Natürlich ist mir bekannt, dass in manchen Regionen die Toleranz gegenüber Schönheitsoperationen – selbst unter Ärzten – eher gering ist. Deshalb sende ich den Arztbrief an meine PatientInnen persönlich und nicht an deren Hausarzt. Ich nehme meine ärztliche Schweigepflicht sehr ernst und für meine MitarbeiterInnen ist natürlich Diskretion oberstes Gebot. An dieser Stelle danke ich jenen Personen sehr herzlich, die durch ihre Bilder die Schönschriften lebendig gestalten! |
LIDPLASTIK
Jeder persönliche Kontakt beginnt mit einem Blick in die Augen! Dieser Blick wird – meist ererbt – häufig von abgesunkenen Oberlidern oder Augenringen getrübt. Viele meiner Patienten werden auf Müdigkeit, schlechten
Schlaf oder Krankheit angesprochen – unberechtigt, wie sie meinen. Dabei hilft eine relativ kleine Korrektur der Lider, ein dauerhaft frischeres Aussehen zu erzielen. Besonders viele Ärztekollegen habe ich schon korrigiert.
Ich denke, weil sich kein Patient einen scheinbar müden Arzt als Behandler wünscht. Jedenfalls ist es wichtig, die Schnitte bei der Korrektur so präzis zu führen, dass der Effekt individuell erzielt wird. Deshalb verwende ich drei spezielle Techniken beim Unterlid (fat preserving / klassisch / transconjunktival)
und mehrere Varianten bei der OberlidPlastik.

Ich operiere auch häufig Männer, diese sind aber seltener bereit, sich in unserer
Schönschrift wieder zu finden. Nicht so dieser 54 jährige Herr, den ich im Dezember 2006
Ober- und Unterlider korrigieren durfte. Der Vergleich nach drei Monaten zeigt, wie wichtig
der Eingriff auch für die Verbesserung des Gesichtsfeldes war.
NASENPLASTIK
Eine besonders schöne Aufgabe für den Ästhetischen Plastischen Chirurgen
ist die Nasenplastik. Hier kann ich ohne von außen sichtbare Schnitte viel für
die Schönheit eines Gesichtes tun.
Eine Stunde Operationszeit kann das Aussehen und damit das
Selbstbewusstsein für das ganze weitere Leben verbessern.

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