Schönschrift - Ausgabe 6 - Seite 6

TATSACHENBERICHT
INTERVIEW MIT EINER PATIENTIN NACH EINER BRUSTVERGRÖSSERUNG
Schönschrift: Was waren die Gründe für Ihre Operation?
Patientin: Gründe dafür gab es sehr viele, aber den Wunsch nach einer Brustvergrößerung hatte ich schon seit mehr als zehn Jahren. Ich hatte schon immer einen sehr kleinen Busen und empfand dies als unweiblich. Ich mochte mein Aussehen einfach nicht mit Körbchengröße 75 A.
Schönschrift: Was war dann der ausschlaggebende Anlass für Ihre Entscheidung?
Patientin: Am wichtigsten war es für mich, den richtigen Arzt zu finden. So konnte ich dann ohne weitere Überlegungen die Entscheidung sofort treffen. Das Vertrauensverhältnis zum Arzt ist neben der Problematik, die man mitbringt, am allerwichtigsten. Bei Dr. Jungwirth habe ich mich sofort wohl gefühlt.
Schönschrift: Wie ist man vorgegangen um die richtige Größe herauszufinden?
Patientin: Also das ging relativ schnell und mir wurde schon während des Erstgespräches die empfohlene Größe mitgeteilt. Dr. Jungwirth hat mir einfach das Gefühl gegeben, einen Blick für den weiblichen Körper zu haben. Er hat die Größe so ausgewählt, dass der Busen weder zu klein noch zu groß wirkt. Einfach, dass die Implantatgröße zum Körper passt und ästhetisch aussieht.
Schönschrift: Wie haben Sie die Operation erlebt?
Patientin: Ich war ein paar Tage vorher sehr aufgeregt und nervös. Lustig war, dass mein Partner bis kurz vor der Operation damit gerechnet hat, dass ich ihn anrufe, um ihm mitzuteilen, dass er mich doch wieder abholen soll. Aber am Tag der Operation war ich dann sehr ruhig und habe mich einfach auf mein neues Aussehen gefreut.
Als ich aus der Narkose aufgewacht bin, war ich sehr überrascht wie gut es mir ging. Alle in der Klinik haben sich sehr nett um mich gekümmert.
Schönschrift
: Wie war die Phase nach der Operation als Sie dann wieder zu Hause waren?
Patientin: Die ersten Tage nach der Operation war mein Partner zu Hause für mich da. Darüber war ich sehr froh, da es schon unangenehm war. Man ist die erste Zeit in den Bewegungen eingeschränkt und es ist einfach gut zu wissen, dass einem in dieser Zeit jemand zur Seite steht. Es ist alleine zu schaffen, aber so ist es leichter. Mir persönlich ist das Aufstehen sehr schwer gefallen, da merkt man erst mal, wofür man die Muskeln im Körper alles braucht.
Schönschrift: Wie hat es sich dann entwickelt?
Patientin: Anfänglich war es ungewohnt, aber sehr schnell habe ich dann das Gefühl gehabt – das ist mein Busen. Ich habe schon ein bisschen Angst davor gehabt, dass sich das wie ein Fremdkörper anfühlen könnte, aber dem war überhaupt nicht so. Ich habe mich schnell an das neue Aussehen gewöhnt. Ich würde den Schritt jederzeit wieder machen und für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens.
Schönschrift: Was hat sich hinsichtlich Ihres Selbstwertgefühls, aber auch hinsichtlich Ihrer Kleidung geändert? Wie geht es Ihnen da?
Patientin: Ich habe zwar immer viele Shirts gehabt mit Ausschnitt, die ich aber sehr ungern getragen habe, weil irgendwie immer etwas gefehlt hat. Heute trage ich sie mit Stolz. Es ist einfach schön, jetzt zeigen zu können, dass ich mich in meinem Körper wohl fühle. Es wirkt nicht unnatürlich und es ist für mein Selbstbewusstsein ein großer Sprung gewesen. Ich fühle mich jetzt als richtige Frau.
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MUSKELKAPPENAUGMENTATION

Hier sehen Sie meine 28jährige Patientin vor und nach dem Eingriff. Mit meiner Methode der Muskelkappenaugmentation stimmt der Abstand zwischen den Brüsten und sieht natürlich aus. Bei zu großem Abstand wäre das Ergebnis unschön und die Patientinnen leiden darunter.

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Update: Februar 2012