Schönschrift: Was waren die Gründe für Ihre Operation?
Patientin: Gründe dafür gab es sehr viele, aber den Wunsch nach
einer Brustvergrößerung hatte ich schon seit mehr als zehn Jahren.
Ich hatte schon immer einen sehr kleinen Busen und empfand dies
als unweiblich. Ich mochte mein Aussehen einfach nicht mit Körbchengröße
75 A.
Schönschrift: Was war dann der ausschlaggebende Anlass für Ihre
Entscheidung?
Patientin: Am wichtigsten war es für mich, den richtigen Arzt zu finden.
So konnte ich dann ohne weitere Überlegungen die Entscheidung
sofort treffen. Das Vertrauensverhältnis zum Arzt ist neben
der Problematik, die man mitbringt, am allerwichtigsten. Bei Dr.
Jungwirth habe ich mich sofort wohl gefühlt.
Schönschrift: Wie ist man vorgegangen um die richtige Größe herauszufinden?
Patientin: Also das ging relativ schnell und mir wurde schon während
des Erstgespräches die empfohlene Größe mitgeteilt. Dr. Jungwirth
hat mir einfach das Gefühl gegeben, einen Blick für den weiblichen
Körper zu haben. Er hat die Größe so ausgewählt, dass der Busen
weder zu klein noch zu groß wirkt. Einfach, dass die Implantatgröße
zum Körper passt und ästhetisch aussieht.
Schönschrift: Wie haben Sie die Operation erlebt?
Patientin: Ich war ein paar Tage vorher sehr aufgeregt und nervös.
Lustig war, dass mein Partner bis kurz vor der Operation damit gerechnet
hat, dass ich ihn anrufe, um ihm mitzuteilen, dass er mich
doch wieder abholen soll. Aber am Tag der Operation war ich
dann sehr ruhig und habe mich einfach auf mein neues Aussehen
gefreut. |
Als ich aus der Narkose aufgewacht bin, war ich sehr überrascht
wie gut es mir ging. Alle in der Klinik haben sich sehr nett um mich gekümmert.
Schönschrift: Wie war die Phase nach der Operation als Sie dann
wieder zu Hause waren? Patientin: Die ersten Tage nach der Operation war mein Partner zu
Hause für mich da. Darüber war ich sehr froh, da es schon unangenehm
war. Man ist die erste Zeit in den Bewegungen eingeschränkt
und es ist einfach gut zu wissen, dass einem in dieser Zeit
jemand zur Seite steht. Es ist alleine zu schaffen, aber so ist es leichter.
Mir persönlich ist das Aufstehen sehr schwer gefallen, da merkt
man erst mal, wofür man die Muskeln im Körper alles braucht.
Schönschrift: Wie hat es sich dann entwickelt? Patientin: Anfänglich war es ungewohnt, aber sehr schnell habe ich
dann das Gefühl gehabt – das ist mein Busen. Ich habe schon ein
bisschen Angst davor gehabt, dass sich das wie ein Fremdkörper
anfühlen könnte, aber dem war überhaupt nicht so. Ich habe mich
schnell an das neue Aussehen gewöhnt. Ich würde den Schritt jederzeit
wieder machen und für mich war es die beste Entscheidung
meines Lebens. Schönschrift: Was hat sich hinsichtlich Ihres Selbstwertgefühls, aber
auch hinsichtlich Ihrer Kleidung geändert? Wie geht es Ihnen da?
Patientin: Ich habe zwar immer viele Shirts gehabt mit Ausschnitt, die
ich aber sehr ungern getragen habe, weil irgendwie immer etwas
gefehlt hat. Heute trage ich sie mit Stolz. Es ist einfach schön, jetzt
zeigen zu können, dass ich mich in meinem Körper wohl fühle. Es
wirkt nicht unnatürlich und es ist für mein Selbstbewusstsein ein großer
Sprung gewesen. Ich fühle mich jetzt als richtige Frau. |