Magic Needle

Sehr geehrter Herr Dr. Jungwirth,
ich wollte Ihnen kurz Bescheid geben, dass die Magic Needle Behandlung viel besser geworden ist als in der Schönschrift - so zumindest mein Empfinden nach Abklingen der Schwellung und Rötungen :) Ich hatte mir vor einigen Jahren, vor meinem Facelift, Hyaluron zur Glättung der Oberlippenfalten unterspritzen lassen - absolut überhaupt kein Vergleich mit Ihrer Technik!!!!!! Ganz ganz tolle Sache, auch wenn die Behandlung nicht so chillig ist und man auch wirklich drei Tage danach nicht im Büro erscheinen sollte:-) .
Nach der Behandlung hatte ich ca. zwei bis drei Wochen so Kribbeln in den Lippen und starkes Trockenheitsgefühl, denke ähnlich wie bei einer Herpesinfektion. Inzwischen fast verschwunden. Hat diese Reaktion mit der Verträglichkeit des Mittels etwas zu tun? Eigentlich müsste die Unterlippe nochmal bisserl korrigiert werden und eine schlimme Falte am re. Mundwinkel - ich versuche spätestens im Sommer nochmal zu kommen und hoffe, dass die Unterspritzung dann tatsächlich bisserl anhalten wird!
Vielen Dank nochmal und viele Grüße!
Renate K.

 

Liebe Frau K.,

danke für das nette feedback!
 
Das Mittel ist gut verträglich, aber in der ersten Zeit zieht es etwas Wasser und da kann es schon so ein Trockenheitsgefühl geben....

Freu mich, wenn Sie im Sommer wieder zu uns kommen!

Ihr

Walther Jungwirth

Botulinustoxin gegen übermäßiges Schwitzen

Die Behandlung mit Botulinustoxin (BOTOX oder Dysport) ist die effizienteste Methode, um übermäßiges Schwitzen in der Achsel oder anderen Regionen, wie zB. der Stirne, monatelang zu stoppen. Der Wirkmechanismus besteht darin, dass die unwillkürlichen Nerven, welche die Schweißdrüsen versorgen, zwar weiterhin ihre Signale aussenden, aber diese beim Endorgan (in diesem Fall ist das Endorgan die Schweißdrüse selbst) nicht ankommen. Botulinustoxin blockiert die Nervenübertragung im Spalt zwischen Nervenende und Endorgan. In der Behandlung von Falten ist dieses Endorgan der Muskel, der zB. die Zornesfalten verursacht. Es werden zwar jedes Jahr in den Medien Horrormeldungen über BOTOX-Behandlungen verbreitet, jedoch haben sich diese nicht bewahrheitet. Auf dem Foto sehen Sie einen 44jährigen Patienten, bei dem ich Botulinustoxin injizierte. Dieser Patient hatte vorher zwei Mal eine chirurgische Schweißdrüsenentfernung. Beide Operationen haben aber nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, da niemals alle Schweißdrüsen entfernt werden können. Ich behandle diesen Patienten außerhalb seiner störenden Narbenregionen mit Botulinustoxin. Wenn diese Therapie sofort begonnen worden wäre, hätte man sich die Narben und den operativen Aufwand erspart.

Sanfte Entfaltung

NAHEZU SCHMERZLOSE LIPPEN- & FALTENUNTERFÜLLUNG MIT NEUEM RESTYLANE LIDOCAINE
Für Sie wesentlich angenehmere Füllinjektionen sind mit dem neuen Hyaluronsäure-Produkt Restylane Lidocaine möglich.
Erstmals wird dem weltweit bestverträglichen Füllmaterial ein Lokalanästhetikum eingefügt. Die lokale Betäubung wirkt dabei sofort beim Einspritzen. Mir ist bei Füllinjektionen wichtig, dass kleine Fältchen geglättet und verlorenes Volumen der Lippe ausgeglichen, aber eine Überkorrektur – wie manchmal im TV zu sehen – absolut vermieden wird. Von mir verwendete hoch vernetzte Füllmaterialien haben eine oft über ein Jahr hinausgehende Haltbarkeit bei bester Verträglichkeit.

Wissenschaft: Guidelines der Ästhetischen Plastischen Chirurgie

Als Qualitätsbeauftragter der Österreichischen Gesellschaft für Ästhetische Plastische und Rekonstruktive Chirurgie gebe ich Guidelines für die Ästhetische Plastische Chirurgie heraus. Unter Mitarbeit von Dr. Barbara Iris Gruber sind diese Leitlinien nahezu fertiggestellt und sollen 2010 veröffentlicht werden. Die Leitlinien für jeden ästhetisch-chirurgischen Eingriff sind unterteilt in Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität. Ziel der Leitlinien ist es, durch klare und nachvollziehbare Kriterien die Qualität in der Ästhetischen Plastischen Chirurgie zu verbessern. Ich sehe mich als Vorreiter der Qualitätssicherung in der Ästhetischen Plastischen Chirurgie und habe 1995 als weltweit erster Facharzt für Plastische Chirurgie eine ISO 9002-Zertifizierung meiner Praxis erfolgreich durchgeführt.

Erfahrungsbericht Botox gegen Migräne

Lieber Hr. Dr. Jungwirth,
es ist höchste Zeit mich bei Ihnen zu bedanken und vielleicht gleich die Möglichkeit zu nutzen, ein wenig meiner Erfahrung den interessierten Migränepatienten mitzuteilen!
Seit meinem 21.Lebensjahr leide ich, vom Neurologen festgestellt, unter schwerer Migräne. Die darauf folgenden sieben Jahren waren der Horror.
Keine Frage, jeder, der derartigem Schmerz unterliegt, wird alles versuchen diesen zu vermeiden oder zumindest zu lindern. So war es auch bei mir, von A bis Z hatte ich jede Empfehlung der Neurologen befolgt, auf meine Ernährung geachtet, Tagesberichte geführt, Risiken vermieden und auf vieles ganz verzichtet - doch es half nichts!
War erstmal ein Anfall im Gange, so wurde nach und nach die ganze Triptan-Familie durchprobiert, mit dem oft traurigen Erwachen, dass dieses eine mir nicht half, und so hielt der eine und der andere Anfall oft Tage- und Nächtelang an. Dieser Kreis drehte sich bei mir oft Woche für Woche, Pflichtprogramm mehrmals im Monat und das Jahr für Jahr, wie viele Medikamente ich in diesen Jahren zu mir nahm, daran möchte ich gar nicht denken.
Irgendwann, nach Jahren der Qual, gab ich die Hoffnung auf, ich fand mich kurz gesagt mit dem "Schicksal ab" und dass es keine Vorbeugung dafür gab.
Bis ich eines Tages im Deutschen Fernsehen eine Dokumentation über Botox gegen Migräne sah. Oh, da war sie wieder, die Hoffnung, dass dieses Mittel vielleicht auch mir helfen konnte, wuchs.
Hoffnungsvoll begab ich mich gleich darauf ins World Wide Web und fand damals als einen der Wenigen Sie Herr Dr. Jungwirth. Ich erinnere mich noch genau an Ihre aufrichtigen Worte im Erstgespräch, nichtsdestoweniger wollte ich in Erfahrung bringen, ob vielleicht mir diese Methode hilft und wie wir beide heute nach eineinhalb Jahren wissen: sie hilft mir!
Seither leide ich nicht mehr! Anfälle wie sie früher einmal waren fürchte ich nicht mehr. Dank Ihrer hervorragenden Arbeit und Ihrer gewissenhaften Auseinandersetzung mit den diversen Entstehungspunkten haben sich die Migräneanfälle in Häufigkeit und Intensität mehr als geschwächt :) in Wahrheit empfinde ich den nur mehr noch gelegentlichen Schmerz nicht mal mehr erwähnenswert.  

Vielen Dank lieber Herr Dr. Jungwirth
Mit freundlichen Grüßen
Manuela  W.

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